Freitag, 30. Mai 2008 | Autor: veritas
Tagesspiegel, Finanzmärkte dürfen uns nicht regieren. Ja die Maßnahmen kommen
in der Tat zu spät. Auffällig ist nur, das immer erst dann auf Vernunft gesetzt wird
wenn der Kuchen schon verteilt ist. Da in heutigen Zeiten die Politik mehr denn je
mit der Wirtschaft verzahnt ist, wollen sich jetzt noch anscheinend ein paar
Politiker weißwaschen. Aber haben nicht erst die Politiker mit Ihrer allzu liberalen
Gesetzgebung der Finanzwirtschaft Tür und Tor geöffnet. Das der Markt per se
amoralisch ist liegt in der Natur der Sache. Für Regulierungen und Aufsicht sind
aber immer noch Politiker verantwortlich, die ja schließlich vom Volk bezahlt
werden.
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Donnerstag, 29. Mai 2008 | Autor: veritas
Sueddeutsche, Bernakes Schüler oder lassen sich Spekulationsblasen verhindern.
Wenn man sich den Artikel so durchliest, bekommt man das beklemmende Gefühl
das sich die Ökonomen anscheinend nur mehr mit nicht praxistauglichen Theorien
beschäftigen.
weiter…
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Donnerstag, 29. Mai 2008 | Autor: veritas
ein Schelm wer böses denkt. Bei den zukünftigen Milchpreisen werden wohl einige
Klein und Mittelbetriebe auf der Strecke bleiben. Grossbetriebe sind leichter
kapitalisierbar. Da momentan das Kapital verzweifelt Anlagemöglichkeiten sucht
und die letzte renditeerträgliche Möglichkeit der Rohstoffsektor ist, wird nun
auf Kosten des Konsumenten monopolisiert. Wenn das Kapital dann aus dem
Rohstoffsektor abgezogen wird, kippt die Inflation in die Deflation und die Preise
sinken. Nur haben dann die Konsumenten kein Geld mehr weil es weginflationiert
wurde.
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Mittwoch, 28. Mai 2008 | Autor: veritas
yahoo, Einlagensicherung alarmiert EU. Na endlich aufgewacht. Wird aber nichts
nützen. Die EU erkennt, das die Einlagensicherung der Banken in nationalen
Systemen nicht ausreichend sind. Logisch, die Einlagensicherungen der Banken
sind auch nur ein Schneeballsystem. Wenn sich wirklich ein Bankencrash über
ein paar Kreditinstitute ausdehnen sollte, ist der Einlagensicherungsfond sehr
bald erschöpft. Wer dann zu spät kommt, ist sein Geld los. In England ist heute
die Bradford & Bingley Bank in Schieflage geraten. Die Sorge der EU um die
Sicherungsfonds kommt nicht von ungefähr, je weniger Geld desto mehr
soziale Unruhen.
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Montag, 26. Mai 2008 | Autor: veritas
Presse, Anleger werden noch Ihr blaues Wunder erleben. Nicht nur Anleger
sondern auch Steuerzahler. Zweckgesellschaften sogenannte SIVs, sind für
potentielle Investoren weitgehend risikolos. Solange es Gewinne gibt wird
realisiert. Werden die Papiere dann wertlos, werden die Verluste in die Mutter
gesellschaft zurückgebucht und der Investor verabschiedet sich leise. Wenn
dann Zentralbanken diese notleidenden Papiere von den Banken zurückkaufen
und die Eigentkapitaldecke von den ZBs dünn wird, ist der Steuerzahler gefragt.
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Sonntag, 25. Mai 2008 | Autor: veritas
FTD, Schweizer Notenbank will wertlose Papiere von Ihren Banken aufkaufen.
Wie unter Zentralbanken der Kreislauf schon beschrieben, löst dieser Vorgang
genau inflationäre Tendenzen aus. Da auch bei den Notenbanken die Eigen-
kapitaldecke wie bei allen Banken sehr dünn ist, sind in letzter Konsequenz
die Regierungen gefordert mit Steuergeld einzuspringen. Da ein solcher Schritt
aber massive (kommt immer auf die Größenordnung an), soziale Probleme mit
sich bringt, wird die Regierungsarbeit zusehends zu einem Drahtseilakt.
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Sonntag, 25. Mai 2008 | Autor: veritas
pünktlich zum Sommerbeginn, kommt nun alle Jahre wieder das Thema Bienen-
sterben in die Massenmedien. Wissenschaftler suchen verzweifelt nach dem
Auslöser. Die Varroa-Milbe 1985 erstmals aufgetreten, wird als einer der
Gründe genannt. Laut Gallmann ist 1/3 der Nahrung durch die Bienen auf
Bestäubung angewiesen. Darum ist das Thema für uns Menschen nicht ganz
so unwichtig. In den Massenmedien wird aber ein nicht ganz unwesentlicher
Punkt nie thematisiert.
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